Zinseszinsrechner
Beim Zinseszins werden bereits gutgeschriebene Zinsen mitverzinst. Mit Anfangskapital P, Jahreszins r, n Zinsperioden pro Jahr und einer Laufzeit von t Jahren beträgt das Endkapital P × (1 + r/n)^(n×t). Hier lässt sich die Zinsperiode zwischen jährlich, quartalsweise und monatlich umschalten, um den Unterschied direkt zu sehen.
Anleitung
- Anfangskapital eintragen.
- Jahreszins in Prozent eintragen. Bei monatlich angegebenen Sätzen zuerst mit zwölf multiplizieren.
- Laufzeit in Jahren eintragen.
- Zinsperiode wählen und Endkapital sowie Zinsanteil vergleichen.
Typische Anwendungsfälle
- Abschätzen, wie lange eine Anlage bis zu einem Zielbetrag braucht.
- Vergleich zwischen jährlicher und monatlicher Zinsgutschrift.
- Inflationsrate als Zinssatz einsetzen, um die künftige Kaufkraft zu schätzen.
- Nachvollziehen, wie ein offener Saldo ohne Tilgung anwächst.
Zinsperiode und die 72er-Regel
Bei gleichem Nominalzins führt eine kürzere Zinsperiode zu einem höheren Endkapital. Fünf Prozent über zehn Jahre ergeben jährlich verzinst den Faktor 1,629, monatlich verzinst 1,647 — der Abstand wächst mit Laufzeit und Betrag. Als Faustformel für die Verdopplungszeit teilt man 72 durch den Zinssatz: bei sechs Prozent also rund zwölf Jahre. Steuern und Gebühren sind hier nicht berücksichtigt; in Deutschland mindert die Abgeltungsteuer nebst Solidaritätszuschlag den tatsächlichen Ertrag, soweit der Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft ist.
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Häufige Fragen
Welche Formel verwendet Zinseszinsrechner?
Es nutzt die für diese Berechnung übliche Standardformel, exakt so angewendet und ohne Rundung bis zum Endergebnis. Deine Eingaben sind die einzigen Variablen — es gibt keine versteckten Annahmen oder regionalen Anpassungen.
Wie genau ist das Ergebnis von Zinseszinsrechner?
Die Rechnung ist bis zur Genauigkeit exakt, die dein Browser unterstützt. Die praktische Genauigkeit hängt von deinen Eingaben ab: Eine Schätzung auf Basis gerundeter Zahlen bleibt eine Schätzung. Gib daher die präzisesten Werte ein, die du hast.
Kann ich das für amtliche oder finanzielle Entscheidungen nutzen?
Betrachte das Ergebnis als gut gerechnete Schätzung, nicht als fachliche Beratung. Bei medizinischen, steuerlichen, rechtlichen oder Kreditentscheidungen solltest du den Wert vorher mit einer qualifizierten Fachperson oder der zuständigen Stelle prüfen.